Zwischen Sonnenberg und RheinZwischen Sonnenberg und RheinZwischen Sonnenberg und RheinZwischen Sonnenberg und Rhein
 
 
 

Möhlin bewegt

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Möhlin, zwischen Sonnenberg und Rhein
Sonnenbergturm

Auf dem höchsten Punkt der Gemeinde Möhlin (632 m ü. M.) steht der das ganze Jahr über frei begehbare Sonnenbergturm. Wer auf die in 22 Meter Höhe gelegenen, überdachte Aussichtsplattform gelangen will, muss 99 hölzerne Treppenstufen und 13 Podeste überwinden. Die Anstrengung lohnt sich, denn bei günstigem Wetter werden die Gipfelstürmer mit einer tollen Rundsicht belohnt.

Sonntags-Treffpunkt für Jung und Alt
Die gute Erschliessung mit Wanderwegen lockt viele Besucherinnen und Besucher an. Zusätzlich führt die Route des Fricktaler Höhenweges am Standort vorbei. Die Naturfreunde Möhlin betreuen mit viel Hingabe die Umgebung mit Spiel- und Grillplätzen und bieten auch Familien einen angenehmen Aufenthalt an. Eine bescheidene Bewirtung inkl. Kiosk ergänzt das Angebot der Naturfreunde Möhlin. Ist die Schweizerfahne aufgezogen, ist die Bewirtung jeweils am Sonntag garantiert. Der Auf- und Abstieg von Möhlin zum Sonnenberg führt durch ein von nationaler Bedeutung Eichenwaldreservates, welches ein grosses Biotop für den Mittelspecht enthält. Die Gemeinde Möhlin hat sich das Slogan ‚Zwischen Sonnenberg und Rhein‘ als attraktive Wohngemeinde ausgewählt.

Geschichte um die Entstehung des Turms
In einer Einsendung zur Eröffnung des Sonnenbergturms (Volksstimme aus dem Fricktal vom 20. Mai 1913) hiess es: «Der jetzige Sonnenbergturm, verdankt seine Entstehung der Initiative eines basellandschaftlichen Lehrers. Vom freundlich am Fusse des Sonnenberges gelegenen Maisprach aus besuchte derselbe im Sommer regelmässig einmal pro Woche den Berg und die nächste Umgebung. Bei einer Meereshöhe von 632 Metern ragt der Berg frei in die Rheinebene hinaus und erhebt sich mehr als 300 Meter über dieselbe und die nächste Umgebung, so dass ein vollständiger Rundblick von der Rheinebene, vom Schwarzwald, den Vogesen bis zu den Alpen ermöglicht ist. Voll Begeisterung für den schönen Punkt der Heimat, fasst der Lehrer den Entschluss, den Berg durch Verbesserung und Erstellung von Fusswegen zugänglicher zu machen und die Aussicht über den Waldbestand durch einen Turm zu erschliessen. Früher schon war auf Anregung von Dr. Wieland in Rheinfelden ein Holzturm errichtet worden, der aber bald gänzlich zerfiel, da er nicht unterhalten wurde.» Der Lehrer wurde ermuntert, seine Idee zu realisieren. Zuerst stand eine Eisenkonstruktion von 15 Metern Höhe zur Diskussion. Durch Konzerte sammelten die Initianten 50 Franken. «In seiner freien Zeit begab sich der Lehrer mit dem erwähnten Turmprojekt zunächst zu den finanzkräftigen Leuten der Umgebung, die ihm als solche bekannt waren oder von befreundeter Seite bezeichnet wurden und sammelte ‚Bausteine‘. Für jede der 5 umliegenden Gemeinden: Maisprach, Magden, Rheinfelden, Möhlin und Zeiningen wurde eine besondere Liste geführt deren Ergebnisse jeweilen in der ‚Volksstimme‘ mit den Initialen der Spender publiziert wurden. Beim Wegzug des Lehrers von Maisprach im Jahre 1898 waren 1400 Bausteine beisammen. Wenn die Verwirklichung des Projektes auch 15 Jahre erforderte, so darf man doch das Sprichwort in Anwendung bringen: Was lange währt, wird endlich gut.»


 

 

Ausflugstipp:

Der bekannte und beliebte Fricktaler Höhenweg beginnt in Rheinfelden, führt am Sonnenbergturm vorbei und weiter über Stock und Stein durch die wunderschöne Fricktaler Landschaft bis nach Mettau

Der Fricktaler Höhenweg Als PDF Datei ansehen

Ein Turm für den "Fricktaler Rigi"
Piktogramm der 3 Kirchen von Möhlin